Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitgeber"

BAG – Betriebsräte haben keinen Anspruch auf eigenen Telefon- und Internetanschluss

Selbstverständlich hat ein Betriebsrat Anspruch auf Telefon und Internet. Allerdings, so das Bundesarbeitsgericht (Beschluss vom 20.3.2016, Az. 7 ABR 50/14), können Betriebsräte nicht vom Arbeitgeber verlangen, dass ihnen überwachungssichere Kommunikationskanäle innerhalb des Betriebs zur Verfügung gestellt werden. Der Betriebsrat kann vom Arbeitgeber nicht verlangen, einen eigenen und unabhängigen Internet- und Telefonanschluss im Betrieb zu erhalten.

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Prämie von Arbeitgeber für Gewerkschaftsaustritt ist rechtswidrig

Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern keine Prämie für den Gewerkschaftsaustritt anbieten. Dies hat das Arbeitsgericht Gelsenkirchen in einer aktuellen Entscheidung klargestellt.

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Kündigung wegen Raubkopieren am Arbeitsplatz: BAG spricht Klartext

Arbeitnehmer die den vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstrechner zum Raubkopieren benutzen müssen mit ihrer fristlosen Kündigung rechnen. Das gilt auch dann, wenn sie dies im Zusammenwirken mit ihren Kollegen tun und diesen das Anfertigen von Raubkopien am Arbeitsplatz ermöglichen. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Arbeitgeber muss negative Äußerungen in YouTube-Video hinnehmen

Die Benutzung sozialer Netzwerke stellt für viele Menschen einen Mehrwert da. Im schlechtesten Fall können diese aber auch Existenzen bedrohen. Dann nämlich, wenn z.B. Arbeitnehmer etwas zu unvorsichtig mit Äußerungen über ihren Chef sind. Dann droht eventuell die Kündigung. Das zeigte ein Fall, den das Bundesarbeitsgericht (BAG) in letzter Instanz zu entscheiden hatte.

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Auch Männer brauchen bei Lufthansa keine Pilotenmütze zu tragen

Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt klargestellt, dass Piloten bei der Lufthansa nicht zum Tragen einer Pilotenmütze verpflichtet werden dürfen, während das bei Frauen freiwillig ist.

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Kopftuch am Arbeitsplatz darf von christlichem Arbeitgeber untersagt werden

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 24. September 2014 (Az. 5 AZR 611/12) bestätigt, dass ein evangelisches Krankenhaus als Beklagte nicht verpflichtet ist, eine Mitarbeiterin mit Kopftuch arbeiten zu lassen.

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Zahngold von Toten steht aufgrund Verwahrungsverhältnis dem Krematorium zu

Mitarbeiter eines Krematoriums sind ihrem Arbeitgeber gegenüber schadensersatzpflichtig, wenn sie das aufgefundene Zahngold eines Verstorbenen nicht an ihren Arbeitgeber abgeben. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in letzter Instanz entschieden (Urteil vom 21.08.2014, Az. 8 AZR 655/13).

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Arbeitgeber darf die Besetzung einer Stelle von der Religionszugehörigkeit abhängig machen

In der Arbeitswelt sind gefragte Jobs naturgemäß sehr selten. Umso schwieriger ist es einen interessanten Job zu ergattern und sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Die meisten Arbeitnehmer sind bestrebt den geforderten Anforderungsprofilen so gut wie möglich zu entsprechen und versuchen sich bestmöglich zu qualifizieren. Oftmals werden von den Arbeitgebern jedoch Kriterien ausgegeben, die für die Arbeitnehmer nicht einzuhalten sind. Hierbei werden Anforderungen gestellt, auf deren Vorliegen die Arbeitnehmer nur bedingt Einfluss nehmen können.

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AGG: Arbeitgeber darf eventuell durch Testbewerbung hereingelegt werden

Das Aufdecken einer Diskriminierung von Bewerbern – etwa wegen ihres Alters oder einer Behinderung – ist gar nicht so einfach. Von daher ist die Frage interessant, inwieweit Bewerber die Arbeitgeber durch Abschicken einer fingierten Testbewerbung auf die Probe stellen dürfen. Hierzu gibt es jetzt eine interessante Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Schleswig-Holstein.

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Arbeitgeber is watching you: LAG bestätigt Kündigung eines Angestellten nach Zigarettenschmuggel

Videoüberwachung seitens des Arbeitgebers sind datenschutzrechtlich problematisch. Bei der Frage der Rechtmäßigkeit muss zwischen der offenen und der heimlichen Videoüberwachung unterschieden werden. Letztere darf zum Beispiel nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen vorgenommen werden. Aber auch bei offenen Filmaufnahmen kann es zu diversen Streitigkeiten kommen. Einen solchen Fall hatte das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm in zweiter Instanz zu entscheiden.

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