Alle Artikel mit dem Tag "AGG"

AGG: Arbeitgeber darf eventuell durch Testbewerbung hereingelegt werden

Das Aufdecken einer Diskriminierung von Bewerbern – etwa wegen ihres Alters oder einer Behinderung – ist gar nicht so einfach. Von daher ist die Frage interessant, inwieweit Bewerber die Arbeitgeber durch Abschicken einer fingierten Testbewerbung auf die Probe stellen dürfen. Hierzu gibt es jetzt eine interessante Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Schleswig-Holstein.

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Kündigung einer schwangeren Arbeitnehmerin kann zu Entschädigungsanspruch führen

Das Bundesarbeitsgericht entschied in seinem Urteil vom 12.12.2013 (AZ: 8 AZR 838/12), die Kündigung einer schwangeren Arbeitnehmerin unter Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz könne aufgrund der Benachteiligung wegen des Geschlechts zu einem Entschädigungsanspruch führen.

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Frage nach geplanter Schwangerschaft kann für Arbeitgeber teuer werden

Wer als Arbeitgeber seine Mitarbeiterin in einem Fragebogen über eine geplante Schwangerschaft ausfragt, der muss mit der Zahlung einer hohen Entschädigung rechnen wegen Geschlechterdiskriminierung. Das gilt erst Recht, wenn er die Schwangere dann auch noch kündigt. Dies hat jetzt das Landesarbeitsgericht Düsseldorf bestätigt.

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Keine Benachteiligung einer Schwerbehinderten im Bewerbungsverfahren

In seinem Urteil vom 21.02.2013 stellte das Bundesarbeitsgericht fest, dass ein Schadensersatzanspruch gem. § 15 Abs. 2 AGG nicht schon deshalb gegeben ist, weil eine Schwerbehinderte nach dem Vorstellungsgespräch abgelehnt wird.

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Keine Einladung zum Bewerbungsgespräch: Entschädigungsanspruch aus dem AGG?

Bekommt ein Arbeitnehmer erst gar keine Chance sich im Vorstellungsgespräch zu bewähren, so scheidet ein Entschädigungsanspruch auch dann nicht aus, wenn letztlich kein Bewerber eingestellt wird (BAG, Urteil vom 23.08.2012 – 8 AZR 285/11).

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BAG: Entschädigung von Bewerber wegen Diskriminierung trotz unbesetzter Stelle

Wer als Arbeitgeber Bewerber etwa wegen ihres Alters diskriminiert, haftet unter Umständen auch dann, wenn er die ausgeschriebene Stelle gar nicht besetzt bekommt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt. Weiterlesen →

BAG: Diskriminierung jüngerer Arbeitnehmer wegen weniger Urlaub?

Werden jüngere Arbeitnehmer diskriminiert, weil ihnen wegen einer Staffelung nach dem Alter weniger Urlaub zusteht? Hierzu gibt es eine aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes.
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Arbeitgeber dürfen sich nicht vor der Einstellung von schwerbehinderten Bewerbern drücken

Auch private Arbeitgeber müssen nach § 81 Abs. 1 SGB IX rechtzeitig genug prüfen, ob sie auf einem Arbeitsplatz schwerbehinderte Menschen beschäftigen können. In diesem Fall müssen sie das der zuständigen Agentur für Arbeit mitteilen. Ansonsten steht einem abgewiesenen schwerbehinderten Bewerber gewöhnlich eine Entschädigung wegen Diskriminierung zu. Das gilt auch dann, wenn er sich nicht rechtzeitig geoutet hat. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht entschieden.

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OLG Karlsruhe: Firma muss 13.000 Euro wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung in Stellenanzeige zahlen

Eine falsch gewählte Formulierung in einer Stellenanzeige kann für ein Unternehmen unangenehme Folgen haben. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Karlsruhe. In der Anzeige stand: „Geschäftsführer gesucht“. Dadurch fühle sich eine Bewerberin diskriminiert-und klagte mit Erfolg. Dies gilt übrigens auch bei gewöhnlichen Arbeitnehmern.

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ArbG Hamburg: Frage nach der Anrede und dem Alter eines Bewerbers ist keine Diskriminierung

Arbeitgeber dürfen nicht wegen ganz alltäglicher Fragen in einem Online-Bewerbungsformular wegen angeblicher Diskriminierung an den Pranger gestellt werden. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Arbeitsgerichtes Hamburg.

 

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