Sportrecht

Lizenzverstoß: Zweitligist 1860 München mit Punktabzug bestraft

1860 München macht im Lizenzierungsverfahren unzureichende Angaben. Aus diesem Grund entzog die DFL dem Zweitligisten mit sofortiger Wirkung zwei Punkte.

 Im Lizenzierungsverfahren für die laufende Saison habe der Klub unzureichende Informationen eingereicht, begründete die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main am Dienstag ihre Entscheidung. Der TSV 1860 hat die Vertragsstrafe akzeptiert; ein Lizenzentzug hatte ebenfalls gedroht. Die DFL hat mit der Strafe gegen 1860 München bereits zum dritten Mal auf Verstöße gegen die Lizenzierungsordnung reagiert.  Zum Saisonende 2009/2010 hat die DFL Arminia Bielefeld vier Punkte abgezogen, weil der Club im Februar eine Finanzierungslücke von 2,5 Millionen Euro hatte, die bis zum 5. März geforderte Nachbesserung erfolgte nicht. Zu dem Punktabzug gab es eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.

Der TuS Koblenz hatte ebenfalls wegen eines Verstoßes im Lizenzierungsverfahren einen Punktabzug hinzunehmen. 2008 wurde dem Zweitligisten wegen „arglistiger Täuschung“ im Lizenzierungsverfahren acht Punkte abgezogen. Desweiteren hatte der Club eine Geldbuße von 200.000 Euro zu leisten. Der TuS Koblenz hatte Verträge mit zwei serbischen Fußballprofis manipuliert. In zweiter Instanz wurde der Punktabzug auf 6 Punkte für die laufende Saison herabgesetzt. Allerdings startete der Club in die folgende Saison dann mit einem Minus von drei Punkten.

Michael Beuger ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE. Er hat sich auf die Beratung mittelständischer Unternehmen aus der Bau-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Werbebranche in allen wichtigen Wirtschaftsfragen, spezialisiert.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)