Sportrecht

DFB-Sportgericht: Geldstrafen für die Hamburger Fußballclubs

Das Sportgericht des Deutschen Fußball- Bundes hat sowohl den Hamburger SV als auch den FC St. Pauli mit Geldstrafen belegt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Dem HSV wurde zur Last gelegt, sich in drei separaten Fällen wegen nicht ausreichender Ordnungsdienste und wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht zu haben. Das Urteil ist rechtskräftig, da der Verein dem Urteil bereits zugestimmt hat.

Ebenfalls verurteilte das DFB-Sportgericht den Bundeligisten FC St. Pauli zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro. Fans des FC St. Pauli hatten am 14. August während des DFB-Pokalspiels beim Chemnitzer FC ein Bengalisches Feuer aufs Spielfeld geworfen. Zudem waren mehrere Feuerwerkskörper im Zuschauerblock des FC St. Pauli gezündet worden. Ähnliches spielte sich am 22. September beim Meisterschaftsspiel in Mönchengladbach ab: die Anhänger des FC St. Pauli zündeten eine Rauchbombe.
Der Verein hat dem DFB-Urteil zugestimmt, das damit rechtskräftig ist.

Michael Beuger ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE. Er hat sich auf die Beratung mittelständischer Unternehmen aus der Bau-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Werbebranche in allen wichtigen Wirtschaftsfragen, spezialisiert.

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