Social Media und Recht

WhatsApp in Zukunft kostenlos nutzbar

WhatsApp Gründer Jan Koum hat den rund eine Milliarden Menschen, die den Messenger täglich nutzen, nun eine frohe Botschaft überbracht. Die Nutzung ist in Zukunft kostenlos möglich. Die jährliche Nutzungsgebühr entfällt weltweit. Ein weiteres Unternehmensziel ist es, dass es in einem größeren Ausmaß auch zur geschäftlichen Kommunikation genutzt wird.

 WhatsApp in Zukunft kostenlos nutzbar © Scanrail - Fotolia

WhatsApp in Zukunft kostenlos nutzbar © Scanrail – Fotolia

Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen WhatsApp

WhatsApp hat den Kommunikationsmarkt revolutioniert. Wurden früher Millionen SMS pro Tag verschickt, versenden Nutzer heute alleine in Deutschland rund 2 Millionen Nachrichten über das Internet. Dabei wird oftmals nicht nur reiner Text übertragen, sondern auch Bilder, Videos und Sprachaufnahmen als Nachricht versendet.

Bisher 1 Dollar Nutzungsgebühr pro Jahr

Nutzer mussten bis dato nach dem ersten Jahr der Benutzung rund einen Dollar als jährliche Nutzungsgebühr bezahlen. Auf der Netzkonferenz DLD hat Jan Koum, Gründer von WhatsApp, nun erklärt, dass WhatsApp in Zukunft kostenfrei angeboten wird. Nutzer müssen folglich keine jährliche Nutzungsgebühr entrichten. Das Unternehmen wird aber wohl auch weiterhin auf Werbung verzichten. Anders als von vielen Nutzern befürchtet, wird es also mittelfristig keine Werbeanzeigen oder personalisierte Werbenachrichten geben.

WhatsApp als Business-Tool

Es soll zukünftig nicht nur kostenlos angeboten werden, sondern gleichzeitig auch bewusster als Businesstool für Geschäftskunden am Markt positioniert werden. Ziel sei es, dass es Unternehmen in stärkerem Maße  als Kommunikationsweg zu Kunden und anderen Unternehmen nutzen. Die geschäftliche Nutzung soll dabei die Kommunikation einfach und effizient machen.

Fazit nach Übernahme durch Facebook

Facebook hatte WhatsApp vor zwei Jahren für 19 Milliarden Dollar gekauft. Die App hatte zum damaligen Zeitpunkt rund 450 Millionen aktive Nutzer. Jan Koum hat nun auf der DLD deutlich Position bezogen. Seiner Meinung nach habe die Übernahme durch Facebook in starkem Maße geholfen. Insgesamt sei das Produkt erheblich verbessert worden. Das Team arbeite auch nach der Übernahme noch mit eigenen Mitarbeitern in einer eigenen Umgebung. Noch immer herrsche  letztlich Gründerstimmung. Trotz aller Freiheiten könne es durch die Übernahme die vorhandene technische Infrastruktur von Facebook nutzen, so dass vor allem die nötige Serverleistung zu jedem Zeitpunkt zu Verfügung stehe. Insgesamt sei der Verkauf an Facebook ein sinnvoller Schritt gewesen.(NIH)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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