Presserecht

Zeitungsreichweiten wachsen dank Online-Angeboten

Die seit Jahren geäußerten Befürchtungen, dass Printausgaben von Zeitungen allmählich durch ihre Online-Versionen ersetzt werden, scheinen unbegründet. Laut einer Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) waren die Reichweiten von Zeitungen (print und online zusammengenommen) noch nie so hoch wie momentan. Insgesamt lesen 48 Millionen Leser täglich gedruckte Zeitungen (Reichweite: 68,4%), dazu kommen 25,5 Millionen Unique User in einem durchschnittlichen Monat, die Zeitungen im Internet lesen (36,3% Reichweite).

Interessant dabei ist, dass die Online-Version die Printausgabe nicht ersetzt. „Zwischen beiden Gruppen gibt es nur geringe Überschneidungen“, sagt Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Mit ihren Online-Angeboten erreichen die Zeitungen überdurchschnittlich jüngere Leser, insgesamt 56,4% der 14- bis 29-Jährigen nutzen Zeitungsportale im Internet, so die Meldung des BDZV.

Neben den üblichen Webauftritten werden mobile Angebote immer populärer, rund 100 Apps für das iPad von 40 Zeitungsverlagen gab es nach einer Analyse des BDZV im Februar 2012. Das Angebot von Android-fähigen Zeitungs-Apps liege derzeit bei rund 20, allerdings käme fast wöchentlich eine neue dazu, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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