Presserecht

mabb veröffentlicht Medienrat-Protokolle im Netz

Um mehr Transparenz zu schaffen, veröffentlicht der WDR mittlerweile seine Produzentenberichte. Nun hat auch Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) angefangen, die Protokolle der Sitzungen des Medienrates Berlin-Brandenburg zu veröffentlichen.

©-Thomas-Jansa-Fotolia

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Grund für den neuen offensiven Umgang mit den Protokollen sei die Anfrage des Journalisten Marvin Oppong gewesen, so die Angaben des Branchenmagazins „Meedia“. Dieser hatte im Frühjahr 2013 auf Grundlage des Berliner Informationsfreiheitsgesetzes bei der Medienanstalt die Übersendung von Protokollen und Tagesordnungen beantragt.

Die Medienanstalt verweigerte jedoch die Herausgabe der Dokumente. Oppong wandte sich daraufhin an den Berliner Datenschutzbeauftragten, welcher der mabb eine Veröffentlichung der Protokolle nahegelegt habe, so die Meldung von Meedia weiter.

Somit sind nun die Protokolle aller Medienrats-Sitzungen des Jahres 2013 im Internet abrufbar.

Allerdings verweigere die mabb weiterhin die Herausgabe der Protokolle der übrigen Gremien, so die Meldung weiter.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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