Presserecht

Landgericht Hamburg bestätigt EV gegen „FAZ“

Das Landgericht Hamburg hat eine Einstweilige Verfügung gegen die Frankfurter Allgemeine Zeitung bestätigt.

Die FAZ hatte am 24. Januar 2014 einen Artikel mit dem Titel „Aufgeschäumt und abgebrannt“ veröffentlicht, in dem sich die Zeitung kritisch mit der Wärmedämmung mit Styropor auseinandersetzte und von einem Fassadenbrand in Frankfurt berichtete.

© svort Fotolia

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Die Firma Sunpor Kunststoff fühlte sich durch den Artikel falsch dargestellt und erwirkte eine Einstweilige Verfügung gegen die FAZ. Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 23. Mai die Einstweilige Verfügung bestätigt, so der Bericht des Branchenmagazins kress.de.

Der Artikel ist beim Online-Auftritt mittlerweile nicht mehr verfügbar. Die Diskussionen um Wärmedämmung kochte nach dem Artikel in der FAZ hoch, der Industrieverband Hartschaum sprach sogar von einer „Stimmungsmache gegen Wärmedämmung“.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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