Presserecht

DJV fordert klare Trennung von Journalismus und Werbung

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Relevanz einer  weiterhin klaren Trennung von Journalismus und Werbung unterstrichen. 

Dieser Pressekodex müsse für alle Mediengattungen gelten, so DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

© svort Fotolia

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Auslöser der entschlossenen Betonung der Richtlinie der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung sind Vorwürfe, die gegenüber Focus Online laut geworden sind. Für die Webseite des Magazins schreibt Tahssin Asfour, Inhaber einer Berliner PR-Agentur, eine Ratgeber-Kolumne, in der er auch für seine Kunden werben kann, so die Meldung des DJV. Allerdings erschließe sich die doppelte Funktion dem Leser nicht. So werde Asfour nur als Gastautor, nicht aber als Werber vorgestellt, so die Kritik des Journalisten-Verbandes.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte dazu: „Wenn Focus Online es zulässt, dass in Ratgeberrubriken Werbebotschaften platziert werden, schadet das Portal seiner eigenen Glaubwürdigkeit.“

Gerade Besucher redaktionell aufbereiteter Seiten würden nach unabhängigen Inhalten suchen, verdeckte Werbung habe dort nichts zu suchen, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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