Persönlichkeitsrecht

ZAK beanstandet Missachtung von Recht am eigenen Bild bei kabel eins

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) hat eine Sendung von kabel eins beanstandet. In einer Folge des „K1 Magazins“ wurden Mitarbeiter eines Finanzamtes ohne deren Einwilligung gezeigt.

Der Beitrag dokumentierte einen Streit zwischen einer Gaststätte und dem Finanzamt. Das Team von kabel eins hatte sich vor das Finanzamt gestellt, um die Angestellten zu befragen, wobei keiner der Befragten mit der Reporterin sprechen wollte. Auch im Gebäude wurde gedreht, wobei sich auch hier dieselben Szenen abspielten. In der beanstandeten Folge des „K1 Magazins“ wurden die Gesichter deutlich erkennbar gezeigt, obwohl keine Einwilligung der gefilmten Personen eingeholt wurde. Nach Ansicht der ZAK sei das ein „Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild, das hier das Informationsinteresse der Öffentlichkeit überwiegt“, so die Pressemeldung der ZAK.

Der Sender hat bereits erklärt, bei einer Wiederholung die befragten Beamten unkenntlich zu machen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.