Persönlichkeitsrecht

LG München: Lästerverbot für Bushido

Unter Rappern gehört es quasi zum „guten Ton“ sich gegenseitig zu dissen. Dass der eine oder andere dabei mitunter über die Stränge schlägt, ist bei der nicht gerade zimperlichen Wortwahl nicht verwunderlich.

Nun hat das Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen Rapper Bushido bestätigt. Via Twitter hatte Bushido über das Aussehen von „Big Brother“-Kandidatin Ingrid Pavic gelästert, die nach ihrem Auszug aus dem Container Strafanzeige gegen den Rapper stellte.

Das Gericht entschied, dass im Fall einer Wiederholung der Lästereien ein Bußgeld von bis zu 250.000 Euro zu zahlen sei. Gegen die erste einstweilige Verfügung hatte Bushido Widerspruch eingelegt – erfolglos. Die beanstandeten Tweets sind nicht mehr auf der Twitter-Seite des Rappers zu finden, dafür zahlreiche weitere Kommentare über die Bewohner des letzten Big Brother Containers.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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