Medienrecht

ZDF: Verbesserte Bedingungen für Unterhaltungsproduzenten

Unterhaltungsproduzenten haben künftig ein Grund mehr zur Freude: Das ZDF hat nach „konstruktiven Verhandlungen“ mit der Produzentenallianz die Eckpunkte der vertraglichen Zusammenarbeit um den Bereich der Entertainmentformate erweitert.

Künftig sind somit alle vollfinanzierten Auftragsproduktionen im Bereich des TV-Entertainment-Genres (außer Talkshows) den fiktionalen Produktionen gleichgestellt, so die Meldung des ZDF.

© Martin Schumann - Fotolia.comAuch Erlösbeteiligung

Produzenten sollen künftig auch eine Erlösbeteiligung bei kommerziellen Auswertungen (wie z. B. DVD-Verkäufe) erhalten. Zudem werden mit den erweiterten „Eckpunkten“ die Rahmenbedingungen für die Neuentwicklung von Unterhaltungsformaten und die Bedingungen einer weltweiten Formatvermarktung geregelt, so die Meldung weiter.

Erfolgsformate „Made in Germany“

Dr. Christian Franckenstein, CEO der MME Moviement AG und Vorsitzender der Sektion Entertainment der Produzentenallianz, zeigte sich zuversichtlich: „Es wäre wünschenswert, wenn es zukünftig mehr international erfolgreiche Unterhaltungsformate deutschen Ursprungs gäbe. Dafür haben ZDF und die Produzentenallianz einen wichtigen Grundstein gelegt“, so die Meldung des ZDF.

Die Laufzeit der neuen ZDF-Eckpunkte-Vereinbarung beginnt rückwirkend am 1. Juni 2013 und endet am 31. Mai 2015.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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