Medienrecht

ZDF-Fernsehrat spricht sich für Digitalsender aus

Die Digitalkanäle der öffentlich-rechtlichen Sender stehen bereits seit einiger Zeit in der Kritik, doch nun hat sich aber der ZDF-Fernsehrat erneut für den Erhalt von ZDFneo und ZDFinfo ausgesprochen.

Die beiden Digitalsender sind nach Ansicht des Fernsehrates „essentiell für die Programmfamilie“, heißt es in einer Pressemeldung. Vor allem sehe man, dass man mit den beiden Spartensendern verstärkt jüngere Zuschauer erreiche und somit dem Generationenabriss im Publikum erfolgreich entgegenwirke.

So habe der Rückgang bei den 14- bis 49-Jährigen nicht nur gestoppt, sondern sogar umgekehrt werden können. Die ZDF-Senderfamilie habe im ersten Halbjahr 2013 wieder so viele jüngere Zuschauer wie zuletzt 1998 gehabt, so die Meldung weiter.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Höherer Marktanteil

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut sagte dazu: „ZDFinfo begeistert zunehmend jüngere Menschen für Dokumentationen und Information. Genau das war der Auftrag. Wir können dort experimentieren und das mit Erfolg. Und wir haben festgestellt, dass sich Phoenix und ZDFinfo keine Zuschauer wegnehmen.

ZDFneo hat zudem im September 2013 einen Marktanteil von 1,1% erreicht – ein neuer Rekord. Bei den 30- bis 49-jährigen im Digitalhaushalt habe der Marktanteil sogar bei 1,7% gelegen, so die Meldung weiter.

Konzept für Jugendkanal wird weiter verfolgt

Das Konzept für einen gemeinsamen Jugendkanal von ARD und ZDF wolle man weiter verfolgen, und habe es zur weiteren Beratung an die zuständigen Ausschüsse verwiesen, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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