Medienrecht

ZAK beanstandet Verstöße gegen journalistische Grundsätze bei Kabel eins

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten hat eine Sendung auf „Kabel eins“ wegen Verstößen gegen die Grundsätze der Berichterstattung beanstandet.

Die Beanstandung gilt der Sendung „Abenteuer Leben“ vom 20. März 2013.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Darin ging es um die Produktion des holländischen Fastfood-Gerichts Frikandellen. In dem Beitrag sei der Eindruck erweckt worden, dass die gezeigte Fabrik bei der Herstellung der Frikandellen Pferdefleisch verwenden würde, so die Kritik der ZAK. In dem Beitrag wurde behauptet, in dem „Originalrezept“ würde unter anderem fünf Prozent Pferdefleisch verwendet, was nachweislich falsch sei.

Zudem sei in dem Beitrag behauptet worden, dass es sich bei der Fabrik um ein niederländisches Unternehmen handele. Dies sei falsch, da die Fabrik ihren Sitz in Deutschland habe, so die Meldung weiter. Zudem sei zwar der Name des Unternehmens nicht genannt worden, jedoch habe man den Schriftzug des Unternehmens im Laufe des Beitrags auf einem LKW erkennen können.

Verstoß gegen journalistische Grundsätze

Nach Ansicht der ZAK hat der Sender mit dieser Berichterstattung gegen die „anerkannten journalistischen Grundsätze“ verstoßen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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