Medienrecht

ZAK beanstandet Schleichwerbung bei Sat.1 „ran“

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) hat einen Fall von Schleichwerbung in der Sat.1 Sendung „ran“ beanstandet.

Während der Übertragung des UEFA Europa League Finales am 18. Mai schaltete der Sender in das sogenannte „Hasseröder Männercamp“, ein abgetrenntes Areal, in dem das Spiel verfolgt und gegrillt wurde. Moderator Oliver Welke und Fußballexperte Rainer Calmund betonten bei ihren Gesprächen wiederholt und lobend die Marke „Hasseröder“. Zudem war das Logo der Marke im Studio und im „Männercamp“ auf Flaschen und anderen Gegenständen zu erkennen.

Zwar blendete Sat.1 den Schriftzug „unterstützt durch Produktplatzierung“ ein, doch nach Ansicht der ZAK war die Form der Produktpräsentation zu auffällig und intensiv. Die häufige Erwähnung des Namens sei dramaturgisch nicht gerechtfertigt, da die Marke nicht in die Handlung eingebunden war. Somit seien die Voraussetzungen für eine zulässige Produktplatzierung nicht erfüllt gewesen, so die Meldung der ZAK.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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