Medienrecht

VPRT fordert gleiche Kontrolle für ARD und ZDF

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat sich für eine einheitliche Kontrolle sowohl der privaten, als auch der öffentlich-rechtlichen Sender ausgesprochen.

Gegenüber der „Wirtschaftswoche“ sagte VPRT-Chef Schmid: „Die Sender in Deutschland sollten nach einem und demselben Maßstab beaufsichtigt werden.“

So plädiere man dafür, beispielsweise bei Verstößen gegen Werberichtlinien, eine einheitliche Bestrafung anzuwenden. Bislang beaufsichtigen sich ARD und ZDF mit eigenen Clearingstellen selbst, der private Rundfunk wird von den Aufsichtsbehörden überwacht.

Gerade die durch den „Spiegel“ losgetretene Diskussionen über den Vorwurf der Schleichwerbung bei „Wetten, dass..?“ sei ein Beispiel dafür, wie groß die Unterschiede zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern seien. „Der gleiche Sachverhalt würde beim privaten Rundfunk durch Aufsichtsbehörden festgestellt und geahndet. ARD und ZDF hingegen beaufsichtigen sich selbst und das hat schon im Kindergarten nicht funktioniert“, so Schmid gegenüber der Wirtschaftswoche.

Die Medienwächter sollten daher die Einhaltung von Werbe- und Jugendschutzrichtlinien auch im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender kontrollieren, so die Forderung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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