Medienrecht

Super RTL plant kostenpflichtigen HD Plus Ableger

Da die Werbeeinahmen des Privatsenders Super RTL sinken, soll künftig eine HD-Version auf der kostenpflichtigen Satellitenplattform HD Plus den finanziellen Rückgang abfedern.

Senderchef Claude Schmit sagte gegenüber dem Branchendienst „New Business“: „Meiner Einschätzung nach wird sich das Wachstum im TV-Werbemarkt insgesamt etwas abschwächen. Ich gehe dennoch davon aus, dass wir unsere Performance im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern können.“

Die Einspeisung von Super RTL HD auf der Plattform von SES Astra sei für Anfang bis Mitte 2012 geplant, die jährliche Freischalt-Pauschale beträgt für den Zuschauer 50 Euro. An dem Kölner Privatsender Super RTL sind die Bertelsmann-Tochter RTL Group und Disney mit jeweils 50 Prozent beteiligt. Bei der Online-Lernplattform Scoyo, die vom Mutterkonzern Bertelsmann übernommen wurde, könne man bereits eine positive Entwicklung beobachten, die Abonnentenzahlen würden kontinuierlich steigen, so Schmit.

Zudem befürworte er die „Konvergenzwährung“, deren Einführung „absolut sinnvoll und überfällig“ sei. Man müsse auf das veränderte Mediennutzungsverhalten reagieren, so Schmit weiter. Bei der geplanten Konvergenzwährung sollen Zuschauer von TV- und Online-Inhalten gemeinsam ausgewiesen werden.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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