Strafrecht

Verurteilung des ehemaligen Bürgermeisters von Ludwigsfelde wegen Mordes rechtskräftig

Das Landgericht Potsdam hat den ehemaligen Bürgermeister von Ludwigsfelde Heinricht Scholl wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitstrafe verurteilt.

Nach den landgerichtlichen Feststellungen erdrosselte Heinrich Scholl in der Mittagszeit des 29. Dezember 2011 in einem Waldgebiet zunächst seine mit ihm seit 47 Jahren verheiratete Ehefrau, mit der er in einer zerrütteten Beziehung lebte, und unmittelbar danach deren Cockerspaniel. Da Herr Scholl bewusst ausnutzte, dass seine Ehefrau zum Tatzeitpunkt arg- und wehrlos war, hat das Landgericht eine heimtückische Tötung und damit einen Mord (§ 211 StGB) angenommen.

Der 5. (Leipziger) Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Beschluss vom 22. Januar 2014 – 5 StR 561/13

Landgericht Potsdam – Urteil vom 7. Mai 2013 – (21 Ks) 486 Js 1722/12 (3/12)

Karlsruhe, den 11. Februar 2014

Pressestelle des Bundesgerichtshofs

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.