Medienrecht

SR Programmdirektion künftig trimedial ausgerichtet

Die Programmdirektion des Saarländischen Rundfunks (SR) soll künftig trimedial ausgerichtet werden. Der Verwaltungsrat des SR folgte damit einem Vorschlag von Intendant Thomas Kleist. Zudem soll die Marke „SR Fernsehen“ gestärkt werden, so die Mitteilung des SR.

Die Programmangebote von Hörfunk und Fernsehen sollen künftig verstärkt mit dem Onlineangebot verknüpft werden. Zu diesem Zweck habe man die Programmgruppe „Telemedien“, die für das Internet- und Fernsehtextangebot des SR zuständig ist, in die Programmdirektion integriert. Damit soll die trimediale Zusammenarbeit der Redaktionen vorangetrieben werden. Der bisherige Fernseh-Chefredakteur Norbert Klein sitzt der neuen trimediale Chefredaktion vor. Um die Marke SR bei den TV-Zuschauern zu stärken plane man u. a. eine Reform des Vorabendprogramms, so die Meldung weiter.

Eine crossmediale Arbeitsgruppe soll zudem innovative Formate entwickeln, um so auch jüngere Zielgruppen zu erreichen. Künftig sollen Fernseh-, Onlinevideo-, Internet- und Social-Media-Angebote sowie die entsprechenden Events für junge Menschen im Saarland erarbeitet und für alle Ausspielwege zugeliefert werden, so der SR.

SR-Intendant Thomas Kleist zeigte sich erfreut über die gelungene Reform: „Ich bin dankbar, dass es im Gespräch mit allen Beteiligten – insbesondere mit dem neuen Programmdirektor Lutz Semmelrogge – gelungen ist, binnen kürzester Zeit ein überzeugendes Konzept zu erarbeiten. Mir war wichtig, die Aspekte Trimedialität, Erreichbarkeit der Jugend und Frankreichkompetenz herauszustellen. Die Reform gibt uns nun außerdem die Instrumente in die Hand, das SR Fernsehen, analog zu den Hörfunkwellen, zu einer echten Marke zu entwickeln und damit dessen Akzeptanz weiter auszubauen. Mit dieser Reform schaffen wir die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich der Saarländische Rundfunk in den kommenden Jahren als unverzichtbares Medienunternehmen im Saarland und wichtiger und innovativer Bestandteil der ARD entwickeln kann.“

„Mit der Neuorganisation der Programmdirektion stellt sich der SR den neuen Herausforderungen. Wir verbinden trimediales Arbeiten mit einer konsequenten Markenführung – und schaffen damit die Voraussetzungen, um auch in Zukunft erfolgreiche Programme zu produzieren und auf allen Ausspielwegen zu verbreiten“, sagte Programmdirektor Lutz Semmelrogge.

Die Reform soll zum 1. Februar in Kraft treten.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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