Medienrecht

Sachsen-Anhalt startet Förderprogramm zur Kinodigitalisierung

Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts und  zuständiger Landesminister für Medien, stellte am Mittwoch das neue Förderprogramm zur Kinodigitalisierung vor.

„Ich freue mich mitteilen zu können, dass das noch am Ende der letzten Legislaturperiode von mir angekündigte Förderprogramm zur Digitalisierung von Filmtheatern in Sachsen-Anhalt jetzt fertig gestellt wurde und in Anspruch genommen werden kann. Zusammen mit der FFA haben wir ein Förderprogramm entwickelt, das die schon bereitstehende Förderung des Bundes ergänzen wird. Durch die Zusammenarbeit mit der Filmförderungsanstalt (FFA) können wir eine Förderung ‚aus einer Hand’ ermöglichen. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich bei der FFA für die Inanspruchnahme von drei sich ergänzenden Förderprogrammen. Mit dem Förderprogramm haben wir einen wichtigen Schritt für die Erhaltung einer vielfältigen Kinolandschaft in Sachsen-Anhalt getan.“

Zu Beginn des Jahres hatten der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und die Filmförderanstalt eigene Förderprogramme aufgelegt, die aber nur einen Teil der Investitionskosten abdecken und außerdem verlangen, dass von dem antragstellenden Kino auch ein Landesförderprogramm genutzt wird, so die Meldung der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. Das Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt werde sich an den Förderkriterien des Bundes orientieren, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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