Medienrecht

ProSiebenSat.1 launcht TV-Kanal „Vox“ in Norwegen

Die Namenswahl mutet doch etwas seltsam an: In Norwegen launcht die ProSiebenSat.1 Group einen TV-Kanal namens Vox. Der gleichnamige deutsche Sender ist Teil der Mediengruppe RTL Deutschland.

Ganz unproblematisch ist die Namensgebung auch in Norwegen nicht, kann man doch dort den deutschen Sender über Satellit und Kabel empfangen. „Daher erscheint uns diese Namensgebung etwas fantasielos und wird von uns rechtlich geprüft“, so eine Vox-Sprecherin nach Angaben des Branchendiensts „Horizont“.

ProSiebenSat.1 hält bereits mehrere Sender in Norwegen, darunter Fem und Max. Der Name Vox passe aufgrund seiner Kürze somit gut ins Profil, so ein Sprecher von ProSiebenSat.1 nach Informationen von Horizont.

Der Sender Fem richtet sich an ein weibliches Publikum, Max ist auf ein männliches Publikum ausgerichtet. Mit Vox Norwegen soll eine Zielgruppe über 30 Jahren mit gutem Einkommen erreicht werden. Zum norwegischen Portfolio der ProSiebenSat.1 Mediengruppe gehören zudem der Musiksender The Voice, der sowohl im TV als auch im Radio sendet, sowie der Unterhaltungssender TVNorge.

Vox Norwegen soll im Januar 2012 auf Sendung gehen, bei Erfolg könne der Sender – allerdings unter einem anderen Namen – auch in Deutschland eingeführt werden, so der Bericht von Horizont.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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