Medienrecht

Neuer Film-Dienst Qriocity von Sony fürs Heimkino

Sony hat jetzt den neuen Musik- und Videodienst Qriocity in Europa gestartet, mit dem ab jetzt Kinofilme über den eigenen Fernseher angesehen werden können.

Bei Qriocity handelt es sich um einen Video-Streaming-Dienst von Sony, der kostenpflichtig ist. Damit können zunächst einmal Kinofilme in Form eines Livestreaming angesehen werden. Das hat den Vorteil, dass die Inhalte des jeweiligen Films nicht heruntergeladen werden müssen. Die bestellten Video-Inhalte sollen über einen Zeitraum von 14 Tagen zum Abruf bereit stehen. Nach dem ersten Aufruf können sie angeblich nach dem ersten Aufruf über einen Zeitraum von 48 Stunden über den heimischen Fernseher angesehen werden. Danach verfallen die Nutzungsrechte.

Allerdings gibt es einen kleinen Nachteil: Nutzen können den Service nach Angabe von Sony  nur die Besitzer Internet-fähiger Bravia-LCD-Fernseher, Blu-ray-Player oder Blu-ray Heimkino-System des Konzerns, die im Jahre 2010 auf den Markt gekommen sind. Wer diesen Service also nutzen will, sollte sich vorher gründlich über die Systemvoraussetzungen  informieren.

Weitere Informationen gibt es hierzu im Internetauftritt von Qriocity und bei diversen Informationsdiensten, z.B. von Heise, pcgames und Teltarif.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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