Medienrecht

Netflix kündigt Deutschlandstart an

Der amerikanische Video-on-Demand-Anbieter soll bald in Deutschland verfügbar sein – allerdings wahrscheinlich erstmal ohne die gefeierte Eigenproduktion „House of Cards“.

Schon lange sind Smart-TVs im Handel erhältlich, doch erst jetzt kommt so langsam richtig Bewegung in das hiesige VoD-Angebot. Auch der US-Anbieter Netflix will nun den deutschen Markt erobern und bis Ende des Jahres hier an den Start gehen, so die Meldung des Unternehmens. Zu welchen Konditionen der Onlinedienst verfügbar sein wird, ist jedoch bislang noch nicht bekannt.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Netflix vorerst ohne „House of Cards“?

Bekannt geworden ist Netflix vor allem durch seine von Kritikern und Publikum gefeierte Eigenproduktion „House of Cards“ mit Kevin Spacey in der Hauptrolle als intrigranter Politiker. Allerdings könnte es sein, dass Netflix die Serie erst ein wenig später ausstrahlen kann, denn die Rechte für die deutsche Erstausstrahlung liegen noch beim Pay-TV-Sender Sky.

Ein Sprecher des Senders bestätigte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass man sich die Rechte für die deutsche Erstausstrahlung für die gesamte Serienlaufzeit gesichert habe. Dies bedeutet, dass Netflix erst ein halbes Jahr nach er Ausstrahlung bei Sky die Serie senden darf, so die Angaben der FAZ weiter.

Netflix ist nach eigenen Angaben mit über 48 Millionen Mitgliedern in mehr als 40 Ländern der führende Video-on-Demand-Anbieter weltweit. Durch die Fortsetzung der Expansionsbemühungen in Europa soll nun an den bereits vollzogenen Netflix-Starts im Vereinigten Königreich und Irland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden (2012) und den Niederlanden (2013) angeschlossen werden.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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