Medienrecht

MFG erzielt Regionaleffekt von 220%

Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg hat eine Förderbilanz für 2010 vorgelegt. Insgesamt wurden rund 13,2 Millionen Euro Fördermittel eingesetzt, wovon ca. 11,8 Millionen Euro in die Projektförderung flossen. Somit konnten 84 Projekte aus den Bereichen Drehbuchförderung, Produktionsförderung, Postproduktion, Verleih/Vertrieb sowie zahlreiche Kinos unterstützt werden.

Die Erhöhung der Fördermittel um 2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erwies sich als gelungen: So konnte ein Baden-Württemberg-Effekt initiiert werden, der um 100% über dem von der Vergabeordnung vorgeschriebenen Ländereffekt (120%) liegt. Somit liegt der Baden-Württemberg-Effekt bei etwa 220%. Im Bereich Produktionsförderung, in dem für 40 Filmprojekte ca. 8,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden, liegt dieser Prozentsatz sogar bei rund 230 Prozent, so die Pressemitteilung der MFG.

„Die MFG Filmförderung spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Filmstandorts Baden-Württemberg: Sie unterstützt die Filmschaffenden nicht nur finanziell, sondern berät in allen Fachfragen und engagiert sich für die Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene. Mehr noch als in der Vergangenheit wollen wir das kreative Potenzial binden, das wir hierzulande auf hohem Niveau ausbilden. Mit dieser Strukturpolitik stärken wir die Rahmenbedingungen der Kreativen für ein langfristiges Engagement in Baden-Württemberg. Es lohnt sich nicht nur kulturpolitisch die notwendigen Fördermittel deutlich zu erhöhen, sondern auch ökonomisch. Dies belegt die Tatsache, dass durch die 2010 bewilligte Produktionsförderung von 8,7 Mio. Euro mehr als das Doppelte, nämlich 21,3 Mio. Euro, an Ausgaben der Antragsteller in Baden-Württemberg ausgelöst wurden und somit wieder ins Land zurückfließen“ so Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg Jürgen Walter, am Dienstag (2. August 2011) in Stuttgart.

Ausserdem hat die MFG Filmförderung im Jahr 2010 die Umrüstung von 45 Kinosälen auf digitale Technik mit 800.000 Euro gefördert. 2011 wird das Sonderprogramm zur Kinodigitalisierung mit 500.000 Euro Jahresetat fortgesetzt.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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