Medienrecht

Mehr Transparenz: WDR-Produzentenbericht erstmals veröffentlicht

Seit Jahren fordert die Produktionsbranche von den öffentlich-rechtlichen Sendern mehr Transparenz bei der Vergabe von Produktionsaufträgen. Jetzt ist der WDR dieser Forderung nachgekommen und hat einen sogenannten Produzentenbericht veröffentlicht.

Danach hat die größte ARD-Anstalt 2012 für Auftrags- und Koproduktionen 85,7 Mio. Euro ausgegeben. 57,1 Mio. Euro gingen an Firmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Etwa ein Drittel der Produktionsaufträge (26,8 Mio. Euro) ging an die Töchterunternehmen. Das Gesamtvertragsvolumen des Jahres 2011 betrug dagegen noch 114 Mio. Euro und in 2010 sogar 127 Mio. Euro.

Der Produzentenbericht hier zum Download: http://www1.wdr.de/unternehmen/produzenten104.pdf

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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