Medienrecht

Medienaufsicht untersucht Vorwürfe gegen Sat1 wegen „Schwer verliebt“

Die Landesmedienanstalt prüft, ob SAT 1 durch die Ausstrahlung seiner Pseudo-Reality-Show „Schwer verliebt“ gegen geltendes Recht verstößt unter anderem durch Missachtung der Menschenwürde.

Bildnachweis:/Die Würde des Menschen ist unantastbar/muellermartin/CC BY 2.0/some rights reserved

Laut einer Meldung bei gulli.com geht es um eine Sendung, durch die angeblich Erwachsene bei der Suche nach ihrer großen Liebe unterstützt werden sollen. Doch in Wirklichkeit soll es sich um keine seriöse Partnervermittlung handelt. Gegen Sat1 wird vielmehr der Vorwurf laut, dass die mitspielenden Singles vielmehr vor dem Publikum bloßgestellt und blamiert werden sollten, um damit Quote zu erzielen. Die Kandidaten hätten für ihre Rolle genaue Anweisungen erhalten. Sofern sich jemand geweigert habe, habe man ihm mit rechtlichen Konsequenzen wegen eines angeblichen Vertragsbruches gedroht. Die Landesrundfunkanstalt prüft nunmehr, ob SAT 1 gegen geltendes Recht- wie etwa den Rundfunkstaatsvertrag- verstößt. Nähere Informationen erhalten Sie unter fernsehkritik.tv, ardmediathek.de sowie rheinzeitung.de.

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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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