Medienrecht

Medien: Kabel BW erzielt Einigung mit VG Media über Kabelweitersenderechte

Nach einer Mitteilung von digitalfernsehen.de hat sich Kabel BW mit der Verwertungsgesellschaft der privaten Fernseh- und Hörfunksender, VG Media, im Wege der gütlichen Einigung über die Vergütung von Urheber- und Leistungsschutzrechten verständigt.

Die VG Media Gesellschaft mbH ist Vertreterin der Urheber- und Leistungsschutzrechte von über 100 privaten Sendeunternehmen aus diversen Geschäftsbereichen. Dazu gehören Pro Sieben Sat 1, N24, Tele 5, Sport 1, Viva, CNBC Europa, diverse Privatradiosender, wie Klassik Radio und andere.

Mit der Einigung zusammenhängende Rechtsstreitigkeiten gegen den Netzbetreiber vor dem OLG Karlsruhe und dem LG Berlin würden laut VG Media jetzt „einvernehmlich beendet“.

Laut Markus Runde, dem Geschäftsführer der VG Media, seien es „intensive und konstruktive Verhandlungen“ gewesen, Kabel BW sei „der bedeutendste deutsche Infrastrukturbetreiber“ – man habe für 2,4 Millionen Kunden nun eine langfristige Lösung gefunden, so Runde laut digitalfernsehen.de.

Auch der Geschäftsführer bei Kabel BW, Harald Rösch, ist mit „dem Kompromiss sehr zufrieden“. Er gebe auch Kunden aus der Wohnungswirtschaft ohne eigenen Vertrag mit der Verwertungsgesellschaft Rechtssicherheit.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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