Medienrecht

Maulkorb für James Bond-Darsteller Daniel Craig?

Angeblich wurde Daniel Craig von Sony Pictures verwarnt. Der Schauspieler hatte in einigen Interviews verlauten lassen, dass er sich lieber die Pulsadern aufschneiden würde, als nochmal in die Rolle des Agenten zu schlüpfen.

Maulkorb für James Bond-Darsteller Daniel Craig?©-Thomas-Jansa-Fotolia

Maulkorb für James Bond-Darsteller Daniel Craig?©-Thomas-Jansa-Fotolia

Anscheinend wurde damit „007“ die „Lizenz zu Pöbeln“ entzogen. Der James Bond-Darsteller hatte nach den Dreharbeiten zu dem Film „Spectre“ die Nase voll von der Rolle als Geheimagent 007 und äußerte sich in einem Interview ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dafür pfiffen ihn Manager des Filmstudios Sony nun offenbar zurück und verpassten ihm einen Maulkorb. Craig sei gesagt worden, er solle „die Klappe halten“, berichtet „Page Six“.

Craig: „Noch ein Bond-Film – nur wegen des Geldes“

Craig schloss zwar nicht aus, nach „Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“, „Skyfall“ und nun „Spectre“ doch noch weiter zu machen. „Wenn ich noch einen Bond-Film machen würde, dann nur wegen des Geldes“, sagte der Schauspieler.

Den Briten kümmert anscheinend auch nicht, wer sein Nachfolger werden könnte: „Mir total egal. Denen viel Glück!“ Mit seinen Kommentaren sorgte Craig für Unmut in Hollywood. US-Schauspielerin Ellen Pompeo twitterte, der Bond-Darsteller benötige einen „Realitätscheck“. „Craig ist überheblich und denkt die Bond-Rolle ist unter seiner Würde, sie gibt ihm nicht den kreativen Spielraum geben, den er braucht“, zitiert „Page Six“ einen weiteren Insider.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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