Medienrecht

Kennzeichnung für Scripted-Reality: Gespräche gehen weiter

Im Streit um eine einheitliche Kennzeichnung von Scripted-Reality-Formaten ist es noch immer zu keiner Einigung zwischen Sendern und Medienhütern gekommen.

Eigentlich hätten bis zum Anfang des Monats die Privatsender ein Konzept für eine freiwillige Selbstverpflichtung für eine einheitliche Kennzeichnung von Scripted-Reality-Formaten vorlegen sollen.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Frist versäumt

Doch diese Frist wurde versäumt. Nun sind ist die Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten (GVK) und der Verband privater Rundfunk- und Telemedien (VPRT) erneut in Gesprächen, so die Angaben des Branchenmagazins Digitalfernsehen.de.

Einheitliche Kennzeichnungskriterien

Man habe bereits „ein gemeinsames Verständnis über einen Katalog von einheitlichen Kennzeichnungskriterien für Scripted Reality-Formate erzielt“, so der VPRT laut Digitalfernsehen.de.

Der Direktor der Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein (MA HSH), Thomas Fuchs, hatte in den vergangenen Monaten wiederholt eine gesetzliche Lösung gefordert, sollte es zu keiner Selbstverpflichtung der Sender kommen.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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