Medienrecht

Kabeleinspeisung: N24 von Kabel Deutschland ungleich behandelt

Der Nachrichtensender N24 hat sich über die ungleichen Konditionen bei der Einspeisung in die Kabelnetze von Kabel Deutschland im Vergleich zu den öffentlich-rechtlichen Sendern beschwert. Zu Recht, wie sich nun herausstellt. Die Medienanstalten haben eine Ungleichbehandlung des Senders festgestellt.

Die Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH (KDG) habe N24 nach Feststellung der ZAK keine Rabatte für z. B. jährliche Vorauszahlungen oder eine festgeschriebene kalkulatorische Reichweite angeboten. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten seien diese Angebote jedoch gemacht worden, so die Meldung der Medienanstalten.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Auch habe Kabel Deutschland dem Nachrichtensender nicht die unverschlüsselte Einspeisung des Programms in digitaler HD-Qualität und SD-Qualität angeboten, ARD und ZDF hingegen schon.

Gegen Grundsätze der Diskriminierungsfreiheit verstoßen

Nach Auffassung der ZAK hat Kabel Deutschland damit gegen die Grundsätze der Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit verstoßen. Der Kabelnetzbetreiber wurde nun aufgefordert, N24 ein neues Angebot unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit zu unterbreiten, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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