Medienrecht

Helmut Thoma will mit „Volks-TV“ ab April auf Sendung gehen

Mit seinem „Volks-TV“ will Ex-RTL-Chef Helmut Thoma den Lokalsendermarkt revolutionieren. Die Realisierung des Projekts wird immer konkreter, auch wenn der geplante Start im März nun auf April verschoben wurde, so die Informationen des „Hamburger Abendblatts“. Die grundlegende Idee des Medienmachers ist ein Mantelprogramm, das an die Ballungsraumsender Hamburg 1 , TV Berlin , NRW TV , Rhein Main TV und BW Family TV geliefert werde.

Die Finanzierung des Projekts stehe noch nicht zu 100%, aber man erwarte die letzten verbindlichen Zusagen in den nächsten zwei Wochen, so der Bericht weiter. Im März soll bereits ein Sendesignal via Satellit verbreitet werden, das Programm soll dann im April auf Sendung gehen.

Über den Inhalt des Programms sind bislang kaum Details bekannt. Konzept ist aber, dass sich die Sender nur am Vormittag und am frühen Abend auf Eigenproduktionen beschränken und den Rest des Tages – geplant sind „16 bis 18 Stunden“ – das Programm von Volks-TV ausstrahlen. Anfang des Jahres sagte Thoma gegenüber der Financial Times Deutschland: “Wenn es mir in zwei Jahren gelingt, auf zwei bis drei Prozent Marktanteil zu kommen, bin ich hochzufrieden.” Dennoch plane Thoma, dass Volks-TV (nach RTL und ProSieben Sat.1) der drittgrößte private Anbieter werde.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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