Medienrecht

Filmschaffende-Verbände unterstützen die Resolution der Produzentenallianz

Die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die Resolution der Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen zu unterstützen.

Die Produzentenallianz hat eine Resolution mit Forderungen an die Sender verabschiedet, in der sie u. a. fordern, bei der nächsten Angleichung der Rundfunkgebühren zweckgebunden 1 Euro für deutsche Produktion sicher zu stellen sowie die Transparenz bezüglich der Produktionstätigkeit der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender zu erhöhen. Zudem soll künftig jeder Fernsehsender 70% des Produktionsetats an Produktionsfirmen vergeben und international übliche Standards sollen bei der Entwicklung von TV-Formaten respektiert werden. Auch ein stärkeres Engagement für den deutschen Kinofilm wird gefordert.

Die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände stimmt den Befürchtungen der Produzentenallianz zu, dass die Einsparungen im Programmbereich der Fernsehsender sich auf die Qualität der Programme auswirken werde. Die Resolution der Produzentenallianz beinhalte sinnvolle Forderungen, die man nachdrücklich unterstütze, so die Filmschaffenden-Verbände. Hans Schlosser, Geschäftsführende Vorstand der Filmschaffenden-Verbände sagte, dass „den Filmschaffenden als Teil der deutschen Kulturwirtschaft nicht daran gelegen sein kann, dass die einheimischen Produzenten als Billigheimer gehandelt werden, deren Produkte in den Sendern mit schon lange amortisierter ausländischer Ware konkurrieren müssen. Den Produzenten und ihren Mitarbeitern steht ein fairer Anteil an der Wertschöpfungskette zu.“

Die Resolution im Wortlaut finden Sie hier

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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