Medienrecht

Film- und Medienstiftung NRW blickt in digitale Zukunft

Die neuen Medien sollen bald in NRW zu Hause sein und künftig stärker in den Fokus der hiesigen Förderpolitik gerückt werden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kündigte bei der gestrigen Eröffnung des Medienforums NRW die „Initiative Medienland NRW“ an, ein Pilotförderprogramm, das bis 2013 mit 1,5 Mio. Euro innovative audiovisuelle Projekte unterstützen soll.

Beginnen soll das Programm im August zur Gamescom. Die Verwaltung der Fördermittel übernimmt die neu aufgestellte Film- und Medienstiftung NRW, vormals Filmstiftung NRW.

„Im 20. Jahr ihres Bestehens geht die Filmstiftung NRW wichtige Schritte zur Erweiterung ihrer Aufgabe und stellt sich so den Herausforderungen der veränderten Medienwelt“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Der neue Name ist schlicht unser Programm: Das Bewährte soll um das Neue ergänzt werden, ohne dabei die Hauptaufgabe, die Förderung von Filmen, aus dem Auge zu verlieren.“

Neben der klassischen Filmförderung gehören nun auch die Förderung innovativer Medieninhalte sowie das Standortmarketing zu den Aufgaben des Hauses. Hinzu kommen Medienwirtschaftsförderung sowie ein Fokus auf die digitalen Medien.

Die Neuorientierung beinhaltet auch die Integration der Mediencluster NRW GmbH, die bereits Ende Mai vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der Filmstiftung NRW beschlossen wurde. Zu den Gesellschaftern zählen Landesregierung, WDR, ZDF, RTL und die Landesanstalt für Medien NRW.

„Mit der neuen, integrierten Film- und Medienstiftung NRW stellt der Medienstandort Nordrhein-Westfalen die Weichen für die Zukunft. Medienwirtschaftsförderung, digitale Medien und Standortmarketing sind Schlüsselaufgaben für die Weiterentwicklung unseres Medienlandes“, so Angelica Schwall-Düren, NRW-Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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