Medienrecht

FFG-Urteil: Sender erfreut über klares Signal für Filmvielfalt

Sowohl die ARD, als auch die privaten Sender begrüßen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Filmförderungsgesetz (FFG).

ARD: Deutliches Bekenntnis zum deutschen Kinofilm

ARD-Filmintendantin Karola Wille (MDR) zeigte sich ebenfalls erfreut über das Urteil zur Filmabgabe: „Die Karlsruher Richter haben die erhoffte Klarheit geschaffen. Auf dieser Grundlage wird die ARD ihr finanzielles Engagement für die Filmförderung von jährlich 9,3 Millionen Euro inklusive Media-Leistungen und Mitteln für Gemeinschaftsproduktionen in den nächsten Jahren fortsetzen. Das ist mehr, als der Gesetzgeber verlangt und entspricht unserem deutlichen Bekenntnis zum deutschen Kinofilm,“ so Wille laut der Meldung der ARD.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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VPRT: Auch künftig verlässlicher Partner der Filmförderung

Auch die privaten Sender zeigten sich mit dem Urteil der Richter zufrieden. So sagte Claus Grewenig, Geschäftsführer des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT): „Wir begrüßen, dass das Bundesverfassungsgericht mit einem klaren Signal die Grundfesten der Filmförderung gestärkt hat, damit das FFG auch in Zukunft eine wesentliche Grundlage von vielfältiger Filmförderung in Deutschland bleibt.“

Die privaten Fernsehveranstalter hätten stets einen überobligatorischen Beitrag zur Stärkung der Filmwirtschaft – schon auf vertraglicher Grundlage – erbracht, so die Meldung des VPRT weiter. Dazu ergänzt Grewenig: „Wir waren auch in kritischen Zeiten nicht diejenigen, die die Axt ans System gelegt haben. Die Sender werden auch in Zukunft verlässliche Partner der Filmförderung und ihrer Institutionen bleiben.“

Private TV-Veranstalter leisten jährlich über 10 Millionen Euro an Barleistungen und Medialeistungen (in Form von Werbeschaltungen) in die Bundesfilmförderung, so die Meldung weiter. Hinzu kommen ca. 8 Millionen Euro Förderungen auf Länderebene.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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