Medienrecht

FFA-Videokommission vergibt 1,8 Mio. Euro Förderung

Die Unterkommission Video der FFA hat in ihrer 50. Sitzung Förderungshilfen in Höhe von insgesamt 1.828.235 Euro vergeben. Das Gremium bewilligte 1.303.435 Euro für die Herausbringung und Bewerbung von 10 Filmen auf DVD bzw. Blu-ray sowie Fördermittel in Höhe von 484.800 Euro für zwei Video-on-Demand-Projekte, so die Meldung der FFA.

Der Kommission lagen 24 Anträge von Programmanbietern und acht Anträge von Videotheken vor, von denen zwei generische Kampagnen mit insgesamt 40.000 Euro positiv beschieden wurden.

„Nach der Neukonstituierung im Januar hat die Kommission auf der 50. Sitzung Kontinuität in ihren Förderentscheidungen bewiesen – aber erneut auch Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt“, erklärte der Vorsitzende der Videokommission, Joachim A. Birr.

So sind auch Fördergelder für die Entwicklung einer Smartphone-App für Videotheken und  für eine bundesweite Marketingoffensive im Bereich Video-on-Demand bereitgestellt worden. Damit wolle man „die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten innerhalb dieses immer stärker wachsenden Marktsegments hervorheben“, so Birr.

Die Förderungen im Detail:

– Belgrad Radio Taxi

– Die drei Musketiere

– Die Einsamkeit der Primzahlen

– Dreiviertelmond

– Lauras Stern und die Traummonster

– Männerherzen und die ganz grosse Liebe

– Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn

– Sommer in Orange

– Wickie auf grosser Fahrt

– Wunderkinder

Video-on-Demand:

– Gemeinsame Marketing- und Pressekampagne der BVV-Mitgliedunternehmen

– Erstellung eines digitales Videomasters für „Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn“

Generische Kampagnen:

– Smartphone-App für Videotheken

– Erstellung einer Publikation über technische Möglichkeiten gegen Rechtsvorstöße im Internet

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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