Medienrecht

Experten-Beirat für Reform von Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag sorgt seit seiner Einführung für Diskussionen. Jetzt hat eine Experten-Kommission eine Reform vorgeschlagen.

Der Wissenschaftliche Beirat des Finanzministeriums hat in einem Gutachten festgestellt, dass es „gute Gründe für eine Reform des Rundfunksystems“ gebe, so die Angaben der Bild-Zeitung.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Die Experten schlagen vor, dass ARD und ZDF nur noch Sendungen anbieten, die Privatsender „nicht von sich aus anbieten würden“, so die Meldung weiter. Zudem müssten sich die öffentlich-rechtlichen Sender verkleinern und auf Werbung verzichten.

Moderate Nutzungsgebühr

Durch eine moderatere Nutzungsgebühr könnten somit auch die Kosten für den Zuschauer gesenkt werden. Allerdings müssen die Länder und nicht der Bund einer Reform zustimmen.

Keine Stellungnahme vom Bundesfinanzministerium

Nach Angaben des Branchenmagazins digitalfernsehen.de betonte das Bundesfinanzministerium auf Nachfrage jedoch, dass der wissenschaftliche Beirat bei der Wahl seiner Themen autonom sei und nicht vom Bundeswirtschaftsminister beauftragt wurde. Ansonsten wolle man zur Expertise keine Stellung nehmen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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RSSKommentare (1)

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  1. Wehremichgegenmich sagt:

    Ein rundfunkstaatsvertrag auf Kosten Dritter. Abzocke. Kriegspropaganda. Leute die sich als Beamte ausgeben und zur Pfändung an der Haustür erscheinen.
    Und leider kann man sich gegen nicht wehren. Schlafen ist angenehmer. Alle klagen werden abgeschmettert. Was empfehlen Sie Frau Beuge? Dennoch gegen klagen oder ducken?

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