Medienrecht

Die Veröffentlichung des Prügelspiels „Mortal Kombat 2011“ ist in Deutschland verboten

Entgegen anderweitiger Ankündigungen von Warner Interactive wird die neueste Version des Arcade –Spiels Mortal Kombat 2011 nicht auf dem deutschen Markt erhältlich sein- was bei einem derart blutrünstigen und menschenverachtenden Spiel zu begrüßen ist und nichts mit Zensur zu tun hat.

 


Die weltweite Veröffentlichung des One-on-One-Spiels auf den Spielkonsolen Xbox 360 und Playstation 3 scheiterte in Deutschland nach Angabe von Golem an der Gesellschaft Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die keine Freigabe für das Spiel erteilen wollte. Da auch für Erwachsene keine Genehmigung erteilt wurde, kann eine Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien (BPjM) angenommen werden.

Problematisch erscheint die Tatsache, dass eine Import-Version dieses noch blutrünstigeren und gewaltverherrlichenden Spiels im Vergleich zu den Erstversionen trotz des Vermarktungsverbots bei diversen Händlern zu erwerben ist. Ob der Erwerber dann auf die weitergehenden Onlineinhalte zugreifen kann, bleibt fraglich.

 

Weiterführende Hinweise:

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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