Medienrecht

Deutscher Filmförderfonds verzeichnet Rekordsumme

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) hat im Jahr 2012 so viele Filme gefördert, wie noch nie. 115 Produktionen wurden mit insgesamt 60 Millionen Euro unterstützt, darunter 80 Spielfilme, 32 Dokumentarfilme und drei Animationsfilme.

Diese Förderungen führten zu Folgeinvestitionen von rund 352 Millionen Euro alleine in Deutschland.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann zeigte sich zufrieden: „Die beeindruckende Jahresbilanz des Deutschen Filmförderfonds zeigt erneut, wie sehr sich dieses Finanzierungsinstrument als wesentliche und nachhaltige Säule der Filmproduktion in Deutschland etabliert hat“. Für das Jahr 2013 wurde das Budget des DFFF um 10 Millionen auf nun insgesamt 70 Millionen Euro aufgestockt.

Schwerpunkt Spielfilm

Der Großteil des Förderbudgets fiel auch im Jahr 2012 mit knapp 50 Millionen Euro auf den Bereich Spielfilm. Unter den geförderten Filmen sind z.B. Fatih Akins neustes Projekt „The Cut“ und die internationale Großproduktion „Die Schöne und das Biest“. Auch die Verfilmung des John-le-Carrés Thrillers „Marionetten“ und die Bestsellerverfilmung „Der Geschmack von Apfelkernen“ erhielten Fördergelder des DFFF. Dabei waren außerdem Bully Herbigs neue Komödie „Buddy“ sowie der Kinderfilm „Petterson und Findus“.

Doch auch andere Filmgenres erhielten Fördermittel. Insgesamt 7 Millionen Euro kamen Animationsfilmen zugute, darunter auch der 3D-Animationsfilm „Tarzan“. Dokumentationsfilme wie „Beltracchi – Die Kunst des Fälschens“ und „Paralympics“ waren ebenfalls unter den Begünstigten.

Fonds bis Ende 2015 verlängert

Aufgrund des großen Erfolgs des DFFF hat die Bundesregierung den Fonds um drei weitere Jahre bis Ende 2015 verlängert.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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