Medienrecht

ARD-Finanzausgleich: MDR weist Spekulationen zurück

Der MDR hat die Meldung des Focus, dass der Sender künftig nicht mehr in den ARD-internen Finanzausgleich einzahlen wolle, als „untauglichen Versuch, durch Fehlinformationen das Solidarprinzip innerhalb der ARD auszuhöhlen“, zurückgewiesen. 

Um die kleineren Sendeanstalten Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk halten zu können, zahlen der Bayerische Rundfunk (BR), der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der Südwestrundfunk (SWR), der Westdeutsche Rundfunk (WDR) sowie der MDR und der HR jährlich insgesamt 53,7 Millionen Euro. Davon gehen 24,8 Millionen Euro an Radio Bremen, der SR wird mit 28,9 Millionen Euro unterstützt.

Nach Angaben des Focus hatten der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Hessische Rundfunk (HR) nun angekündigt, künftig nicht mehr Teile ihrer Rundfunkgebühren für den internen Finanzausgleich der Sendeanstalten abtreten zu wollen. Beide Sender hätten selbst finanzielle Probleme und würden auf die Nehmer-Seite wechseln wollen.

In einer Pressemeldung bezeichnete der MDR die Darstellung als unbegründete Spekulation. Es gebe dazu im Sender weder offizielle Beschlüsse noch irgendwelche internen Papiere. Gespräche über die Thematik würden in der ARD erst im Laufe des Jahres 2013 geführt, so die Meldung des MDR weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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