Medienrecht

ARD-Eckpunkte jetzt auch für Entertainment-Formate

Die Produzentenallianz und die ARD-Anstalten haben ihre Eckpunktevereinbarung auf alle Unterhaltungssendungen für „Das Erste“ erweitert. 

Künftig soll die Übereinkunft, die bereits 2009 in Kraft getreten ist, für alle voll finanzierte Auftragsproduktionen – abgesehen von Talkshows – gelten, so die Meldung der Produzentenallianz. Zudem wurde die Übereinkunft von ARD und Produzenten um ein weiteres Jahr bis Ende 2014 verlängert.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Wille: „Qualitätsprogramme herstellen“

Die ARD-Filmintendantin Karola Wille zeigte sich erfreut: „Das gegenseitige Vertrauen ist gewachsen, die Zusammenarbeit professionell und verlässlich. Produzenten und Rundfunkanstalten haben ein gemeinsames Anliegen, nämlich Qualitätsprogramme herzustellen. Wir wollen das fortsetzen und ausbauen“, so Wille laut der Meldung der Produzentenallianz.

Alexander Thies, Vorsitzender des Produzentenallianz-Gesamtvorstands ergänzte: „Ich freue mich für unsere Entertainment-Produzenten, dass für ‚Das Erste‘ entwickelte Formatideen aus Deutschland jetzt auch vom Produzenten weltweit vermarktet werden können. Ich bin sicher, dass beide Seiten – Sender und Produzenten – davon in jeder Hinsicht profitieren werden.“

Die neuen Eckpunktevereinbarung finden Sie hier

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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