Medienrecht

AGF startet die Messung der Video-Streaming-Nutzung

Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) wird künftig auch die Nutzung von Videostreams messen und auswerten.

Demnach soll künftig die Messung von Bewegtbildinhalten nicht mehr nur über klassische Empfangswege und –geräte, sondern auch über IP-basierte Dienste und Computer erfolgen. Die Messung der Video Streaming-Nutzung sei in einem langen Prozess unter Einbeziehung der in der AGF vertretenen Werbungtreibenden und Agenturen auf den Weg gebracht worden, so die Meldung der AGF.

©-Victoria-Fotolia

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Nutzung von Video-Streaming messen

In einem von Nielsen betriebenen Online-Panel mit ca. 25.000 Panelisten wird künftig die Nutzung von Video Streaming im Auftrag der AGF erhoben. Damit wolle man ein adäquates Abbild der Nutzung von Instream-Angeboten erreichen. Ob es sich dabei um Inhalte von TV-Sendern oder reinen Online-Anbietern handele, sei nicht relevant, die Nutzung von Mediatheken werde genauso berücksichtigt wie das Bewegtbildangebot einer klassischen Internetseite, so die Meldung weiter.

Im Fokus des Projekts stehe die Erfassung und der Ausweis zeitbezogener Leistungsindikatoren für Online-Bewegtbildinhalte und –werbung nach den im bestehenden AGF-System vergleichbaren Standards.

Fusionierte Nutzungsdaten erst 2015

Das Ausweisen der Daten erfolge dann nach einem Stufenplan. Noch dieses Jahr sollen zunächst regelmäßig Hitlisten der an dem Projekt teilnehmenden Anbieter auf Basis der Zensus-Messung zur Verfügung stehen, so die Meldung weiter. Im Laufe des ersten Quartals 2014 sollen dann erstmals Daten aus Zensusmessung und Nutzungserfassung im Online-Panel auf Monatsbasis bereit gestellt werden, die Daten der Zensusmessung werden um Strukturen aus dem Online-Panel ergänzt. Erst 2015 sollen dann erstmals die fusionierten Nutzungsdaten aus Online-Panel und Fernsehforschungspanel vorliegen, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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