Medienrecht

3D-Equipment nicht förderfähig

Momentan schütten die Filmförderungen vermehrt zusätzliche Fördermittel für die Kinodigitalisierung aus. So hatte z. B. auch die FFA-Unterkommission Filmabspiel beschlossen, künftig auch Modernisierungsvorhaben im Rahmen von Kinodigitalisierungen zu fördern.

Zusätzliche Fördermittel für Investitionen, die aufgrund von Digitalisierungen anfallen, können dabei nach §56 Abs.1 Ziff. 1 FFG für folgende Vorhaben beantragt werden:

Klimatisierung des Vorführraums, Vergrößerung/Veränderung des Projektionsfensters, Elektro- und Kabelarbeiten bauseits, Silberleinwand/Gummispanner etc., Library Server/Smart Jog, Dolby Prozessor, digitale Projektionstechnik (sofern sie als Bestandteil einer Neuerrichtung, Erweiterung oder Neueröffnung sachlich erforderlich ist)

Allerdings könne kein 3D-Equipment mit diesem Geld gefördert werden. Eine rechtliche Prüfung beim BKM hatte ergeben, dass „die Investition in 3D-Equipment nicht als förderfähige Maßnahme im Umfeld der Digitalisierung angesehen werden kann“, so die Meldung des HDF Kino.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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