Markenrecht

#Musik prüft rechtliche Schritte gegen neuen Twitter-Musikdienst

Das Online-Radio-Unternehmen RauteMusik GmbH prüft markenrechtliche Schritte gegen Twitter. Grund dafür ist der neue Musikdienst des Kurznachrichtendienstes.

Mitte April startete Twitter u. a. in den USA, Australien, England und Irland seinen neuen Musikdienst unter dem Namen „#music“. Das Online-Radio-Unternehmen fürchtet nun, dass es aufgrund des Namens zu Verwechslungen kommen könnte.

GEMA, Youtube, disko

© Alexander Tarasov – Fotolia

#Musik sieht Verwechslungsgefahr

#Musik-Gründer und Geschäftsführer Yehya El Omari (30) sagte dazu: „Wenn der neue Musikdienst von Twitter unter diesem Namen hier in Deutschland startet, sehen wir eine echte Verwechslungsgefahr. Um unser Unternehmen zu schützen, haben wir 2010 ganz bewusst die Wortmarke „RauteMusik“ sowie das ursprüngliche Logo des Senders als Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eintragen lassen,“ so die Pressemitteilung des Unternehmens.

#Musik wurde im April 2003 von Yehya El Omari gegründet, die Webradioplattform umfasst derzeit 17 unterschiedliche Spartensender. Twitter hatte Mitte April den Musikdienst #music vorgestellt. Das Raute-Zeichen ist dabei ein Verweis an die beim Kurznachrichtendienst üblichen Hashtags. Sollte Twitter diesen Dienst unter diesem Namen nach Deutschland bringen, wolle man markenrechtliche Schritte einleiten, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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