Markenrecht

Microsoft muss den Namen „SkyDrive“ ändern

Nach dem verlorenen Markenrechtsstreit um den Cloudspeicher „SkyDrive“ hat Microsoft nun bekanntgegeben, den Namen demnächst zu ändern.

Der Softwarekonzern Microsoft hatte zuvor eine Niederlage gegen das Pay-TV-Unternehmen British Sky Broadcasting Group (BSkyB) einstecken müssen. Dabei ging es um einen Markenrechtsstreit: Microsoft hatte mit dem Namen “SkyDrive” für seinen Cloudspeicher nach Ansicht des England and Wales High Courts die Markenrechte von BSkyB verletzt.

©-Victoria-Fotolia

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Einigung der Unternehmen

Nun haben sich die beiden Unternehmen geeinigt. In einer gemeinsamen Presseerklärung heißt es, dass Microsoft darauf verzichten werde, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen und im Gegenzug daher noch einige Zeit den Namen SkyDrive nutzen dürfe, damit so ein geordneter Übergang zu einer neuen Marke gesichert sei. Über finanzielle und andere Vereinbarungen bewahre man Stillschweigen, so die Meldung der Unternehmen weiter.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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