Jugendmedienschutz

WDR-Jugendschutzbericht: Jugendmedienschutz „vorbildlich“

In Sachen Jugendmedienschutz sind WDR-Redaktionen sehr achtsam, so das Fazit des aktuellen Jugendmedienschutzberichtes.

WDR-Intendant Tom Buhrow zeigte sich zufrieden: „Der Bericht bestätigt einmal mehr, dass die Redakteurinnen und Redakteure im WDR den Jugendmedienschutz in allen Medien mit großer Verantwortung vorbildlich wahrnehmen.“

Hier finden Sie Informationen zum Jugendmedienschutz

Bildnachweis: 2 girls and a boy at the laptop | Ingo Bartussek | Fotolia

Balance finden

Die journalistische Nachrichtenberichterstattung sei kaum frei von Gewalt und Brutalität zu halten, zudem müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk alle gesellschaftlich relevanten Themen – gegebenenfalls auch Tabuthemen – aufzugreifen, so die Meldung des WDR. Von daher sei es Aufgabe der Redaktionen, die richtige Balance zwischen Information und Jugendschutz zu finden.

Enge Zusammenarbeit von Redaktion und Jugendschutzbeauftragtem

Der Jugendmedienschutz könne nur aufgrund der engen Zusammenarbeit von Redaktionen und dem WDR-Jugendschutzbeauftragte tagtäglich gewährleistet werden. So habe man beispielsweise beschlossen, den WDR-Tatort „Franziska“ aus Jugendschutzgründen erst um 22 Uhr auszustrahlen, so die Meldung weiter.

Keine Beschwerden 2012 und 2013

Aufgrund der engen Zusammenarbeit sei 2012 und 2013 dem WDR-Rundfunkrat keine Programmbeschwerden in Sachen Jugendschutz vorgelegt worden, so ein Ergebnis des Berichts.

Auch Medienkompetenz vermitteln

Doch nicht nur der Jugendschutz liege dem WDR am Herzen, man fördere auch die Medienkompetenz. Denn gerade durch die zunehmende Digitalisierung müsse die Medienkompetenz junger Menschen gefördert werden, so die Meldung weiter. Erst kürzlich hatte die LFK gefordert, den Jugendmedienschutz anzupassen, da er aufgrund der wachsenden Verbreitung von Smartphones bei Kindern und Jugendlichen löchrig sei.

Zudem mache der WDR auch Nachwuchsjournalisten in Sachen Jugendschutz fit: Das Thema Presserecht und sämtliche Vorschriften des Jugendmedienschutzes seien selbstverständlich Bestandteil des Programmvolontariates. „Nur wer über fundierte Kenntnisse auf diesen Gebieten verfügt, kann im WDR Programmverantwortung übernehmen“, so der WDR-Jugendschutzbeauftragte Rainer Assion.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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