Jugendmedienschutz

Jugendkanal von ARD und ZDF: Politik stimmt zu

Die Regierungschefs der Länder haben den 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrag unterzeichnet. Damit ist auch der gemeinsame Jugendkanal von ARD und ZDF auf den Weg gebracht.

Die Vorsitzende der Rundfunkkommission, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, begrüßte diesen Entschluss: „Besonders freue ich mich, dass das onlinebasierte Jugendangebot von ARD und ZDF nun starten kann. Damit kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk nun jungen Menschen dort für diese Zielgruppe passgenaue Angebote zur Verfügung stellen – und dies in der sich ständig verändernden Welt des World Wide Web.“

Hier finden Sie Informationen zum Jugendmedienschutz

Bildnachweis: 2 girls and a boy at the laptop | Ingo Bartussek | Fotolia

Jugendkanal „only online“

Der Jugendkanal sollte ursprünglich als trimediales Format auf Sendung gehen. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich jedoch für ein reines Online-Angebot ausgesprochen. Unter dem Motto „only online“ soll das rein webbasiertes Angebot für junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren am 01. Oktober 2016 starten.

Mehr Jugendmedienschutz

Zudem habe man mit den Änderungen des Rundfunkstaatsvertrags weitere zukunftsfähige Regelungen getroffen, so Dreyer. Dazu gehört auch die Fortentwicklung des Jugendmedienschutzes. So soll der Jugendmedienschutzstaatsvertrag Jugendschutzprogramme fördern, die von den Eltern autonom und individuell eingestellt werden können, heißt es in der Meldung der Landesregierung Rheinland-Pfalz.

Auch enthalte der 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrag Feinjustierungen beim Rundfunkbeitragssystem. Zudem soll es mit dem neuen Rundfunkstaatsvertrag ARD und ZDF erlaubt sein, ihre Inhalte über Drittplattformen wie Youtube verbreiten zu dürfen.

Das Inkrafttreten des 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrages ist für den 1. Oktober 2016 vorgesehen.(COH)

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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