IT-Recht

Warnung vor Abzocke Plattform ɢoogle.com

Google Nutzer sollten sich vor ɢoogle.com in Acht nehmen. Ansonsten geraten Sie schnell in eine Abofalle und Ihr Rechner ist in Gefahr.

 Warnung vor Abzocke Plattform ɢoogle.com ©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Warnung vor Abzocke Plattform ɢoogle.com ©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Bei vielen Internetnutzern ist Google eine beliebte Suchmaschine. Hierbei sollten sie allerdings aufpassen. Denn Betrüger versuchen sie Seite mit dem Namen ɢoogle.com zu locken. Dies geschieht etwa auf Google Analytics mit Einblendungen. Diese beginnen etwa mit: „You are invited! Enter only with this ticket URL“. Oder „Vote for Trump“. Hierauf verweisen etwa Analytics Edge sowie futurezone.

ɢoogle.com ist nicht identisch mit Google: Nutzer werden abgezockt

Bei ɢoogle.com handelt es jedoch um eine Webseite, die mit Google nichts zu tun hat. Es handelt sich vielmehr um eine Fake Seite. Auf dieser werden die Nutzer über Werbeeinblendungen/Links auf Abzocke Seiten gelockt. Darüber hinaus kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Sie sich Malware wie einen Trojaner einfangen. Mittlerweile warnt Antivirensoftware wie Kaspersky bereits vor dem Aufrufen von ɢoogle.com. Dabei findet sich der Hinweis, dass es sich um eine gefährliche Webseite handelt.

Fazit:

Nutzer sollten bei dem Aufrufen von einem Link im Internet vorsichtig sein. Sie sollten hier auf die genaue Schreibweise der aufgerufenen Webseite achten, um nicht auf einer nachgebildeten Webseite von Betrügern zu landen. Auffällig ist bei ɢoogle.com, dass im Gegensatz zu Google ein „ɢ“ verwendet wird. Hierbei handelt es sich nicht um einen Buchstaben in lateinischer Schrift. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er nur die Schriftgröße eines kleinen Buchstaben hat. Ganz vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie Online-Banking nutzen und angeblich von Ihrer Bank eine Mail erhalten. Wenn darin ein angeblicher Link zum Einloggen oder Verifizieren steht, sollten Sie keinesfalls auf diesen klicken. Hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um eine Phishing Mail von Kriminellen handelt. Stattdessen sollte Sie die Webseite Ihrer Bank besser in die Browserzeile eintippen. (HAB)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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