IT-Recht

Sparkassen-Kunden aufgepasst – Phishing-Mails im Umlauf

Phishing-Mails sind seit Jahren ein großes Problem. Betrüger versuchen durch Phishing-Mails an persönliche Daten von Bankkunden zu gelangen. Derzeit erhalten Kunden der Sparkasse Phishing-Mails mit dem Betreff „Sparkasse Sicherheitsprüfung erforderlich“. Empfänger sollten die Mail umgehend löschen.

Sparkassen-Kunden aufgepasst – Phishing-Mails im Umlauf ©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Phishing-Mails

Kriminelle und Betrüger nutzen seit Jahren Phishing-Mails, um sensible Bankdaten von Internet-Nutzern abgreifen zu können. Sie versenden massenhaft E-Mails, die den Anschein erwecken von einer amtlichen Stelle oder von einem bekannten Unternehmen zu stammen. Üblicherweise werden die Empfänger aufgefordert auf einen externen Link zu klicken.

Link führt zu einer Fake-Seite

Klicken Empfänger dann den Link in der E-Mail an, gelangen sie meist auf eine Internetseite, die der jeweiligen originalen Internetseite des angeblichen Absenders täuschend ähnlich sieht. Dort sollen Kunden dann häufig die eigenen Bankdaten eingegeben.

Sparkassen-Kunden aufgepasst

Derzeit erhalten viele Internet-Nutzer Phishing-Mails, die angeblich von der Sparkasse stammen sollen. Die Mails enthalten keinen Text, sondern lediglich ein Bild. Das Bild enthält das Logo und den Namen der Sparkasse. Auf dem Bild ist dann der angebliche Hinweis darauf zu lesen, dass es in letzter Zeit zu sicherheitsrelevanten Problemen gekommen sei und die Kunden sich daher einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen sollten. Die Kunden sollen den Link bzw. das angezeigte Bild anklickenl, um auf die angebliche Überprüfungsseite zu gelangen.

Phishing-Falle

Klicken Nutzer auf den Link gelangen diese auf eine nachgebildete Internetseite der Sparkasse. Auf den ersten Blick sieht die Seite täuschend echt aus. Lediglich die Internetadresse unterscheidet sich. Die Kunden werden dann dort aufgefordert, die eigenen Bankdaten aus Sicherheitsgründen einzugeben.

Wie kann ich mich schützen?

Internet-Nutzer sollten stets ein aktuelles Betriebssystem und eine aktualisierte Anti-Viren-Software nutzen. Gleichzeitig müssen Internet-Nutzer stets wachsam und vorsichtig sein. Niemals sollten sie unbedarft E-Mail-Anhänge oder Links aanklicken. Vor allem sollten keine persönliche Nutzer- oder Bankdaten eingegeben werden. Im Zweifel sollte ein angeblicher Absender kontaktiert werden, um die Echtheit einer E-Mail bestätigten zu lassen.

Fazit

Sparkassen-Kunden sollten derzeit besonders vorsichtig sein. Die Sparkasse selbst verschickt keine E-Mails, um Sicherheitsüberprüfungen durchführen zu lassen. Haben Sie eine solche Phishing-Mail erhalten, löschen Sie diese umgehend. Keinesfalls sollten Sie den Link öffnen oder persönliche Daten preisgeben. (CHB)

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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