IT-Recht

Phishing-Mail: Warnung vor DHL-Trojaner

Derzeit verschicken Betrüger wieder massenhaft Phishing-Mails verschickt: Abzocker verschicken angebliche Sendungsbenachrichtigungen von DHL. Klicken Internet-Nutzer die E-Mail an, besteht die Gefahr, dass sich ein Trojaner auf dem Computer installiert.

Phishing-Mail: Warnung vor DHL-Trojaner ©-asrawolf-Fotolia

DHL Paket ist auf dem Weg

Sendungsbenachrichtigungen sind für die meisten Internet-Nutzer ganz normal und verwundern nicht. Nicht umsonst nutzen Betrüger genau dieses Szenario aus, um Phishing-Mails zu verschicken. Viele Menschen klicken eine Sendungsbenachrichtigung unbedarft an. Ein Klick kann jedoch schon reichen, um das eigene System mit einem Trojaner zu infizieren.

Wie sehen die Phishing-Mails aus?

Die Phishing-Mails die wie DHL-Benachrichtigungen aussehen, tragen den Betreff „Ihr DHL Paket ist auf dem Weg“. Sie informieren darüber, dass der Rmpfänger eine Paketsendung erhalte. Gleichzeitig wird er darüber aufgeklärt, dass 299,- Euro vom Bankkonto des Kunden abgebucht werden.

Bild statt Text

Die E-Mail besteht nicht aus einem normalen Text. Die gesamte E-Mail ist ein Bild. Farblich nutzen die Betrüger die Farben von DHL, um Echtheit zu suggerieren. Auch das Logo von DHL wird im Kopf des Bildes verwendet.

Trojaner versteckt

Die Internet-Betrüger aber haben einen Trojaner in der E-Mail versteckt. Klicken Empfänger der gefälschten E-Mail irgendwo auf das Bild, öffnet sich ein Link, der die Installation eines Trojaners auslöst. Dieser infiziert dann unbemerkt den genutzten Computer und kann beispielsweise persönliche Daten oder Bankdaten mitlesen und an Dritte übertragen.

Fazit

Internet-Nutzer sollten vorsichtig sein und eine solche E-Mail sofort ungeöffnet löschen. Stets sollten sie  ein aktualisiertes Anti-Viren-Programm nutzen, um Trojaner erkennen zu können. Sie sollten E-Mails vorsichtig behandeln, die sie nicht erwarten. Niemals sollten sie Anhänge von unbekannten Quellen öffnen. Haben Nutzer bereits auf den Link in der DHL-Mail geklickt, sollten sie von einem Zweitgerät aus alle genutzten Online-Passwörter ändern. Gleichzeitig müssen die Nutzer ihren infizierte Computer professionell von dem Trojaner befreien. (NH)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.