IT-Recht

PayPal – Phishing Mail tarnt sich als Warnung

Wer anscheinend von PayPal per E-Mail auf eine „Verdächtige Zahlung“ an mediamarkt.de aufmerksam gemacht wird, sollte misstrauisch werden. Ansonsten wird er schnell das Opfer einer Phishing Attacke von Betrügern, die es auf Ihre persönlichen Daten und Ihr Geld abgesehen haben.

PayPal - Phishing Mail tarnt sich als Warnung ©-asrawolf-Fotolia

PayPal – Phishing Mail tarnt sich als Warnung ©-asrawolf-Fotolia

Laut des Verbraucherschutz Portals mimikama.at finden Internetnutzer in Ihrem E-Mail-Postfach eine Nachricht von „PayPal“ mit dem folgenden Betreff vor: „Achtung: Verdächtige Zahlung erkannt“.

Inhalt der Phishing Mail

Die E-Mail enthält derzeit den folgenden Inhalt:

„Guten Tag ….,

Es wurde eine Verdächtige Zahlung über €129,99 EUR am 09.03.2016 von xxx@web.de an mediamarkt.de (nocontact@mediamarkt.de) erkannt!

In Ihren letzten Kontobewegungen hat unser System eine auffällige Transaktion erkannt. Diese könnte durch einen Zugriff Dritter entstanden sein.

Falls Sie diese Transaktion nicht durchgeführt haben, sollten Sie jetzt umgehend Ihre Identität bestätigen.

Hierdurch wird die betroffene Transaktion anschließend automatisch durch unseren Käuferschutz für Sie zurückgebucht.

„Identität bestätigen“

Verkäufer: mediamarkt.de, nocontact@mediamarkt.de“

Webseite stammt nicht von PayPal

Wer hier auf den Link „Identität bestätigen“ klickt wird auf eine Webseite gelenkt, die einer PayPal Seite täuschend echt nachgebildet ist. Dort wird er zur Eingabe seiner Login Daten angeblich zwecks Verifizierung seines Kontos aufgefordert. Wer dies ausführt wird auf der nächsten Seite zur Preisgabe seiner Kreditkarten Daten aufgefordert.

Fazit:

Am besten betätigen PayPal Nutzer erst gar nicht den in der E-Mail vorhandenen Link und geben schon gar nicht Ihre persönlichen Daten. Ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass Kriminelle Ihre persönlichen Daten missbrauchen und Ihr Konto plündern. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich selbst in Ihrem Account bei PayPal einloggen. Hierbei tippen Sie die Webadresse am besten selbst in die Zeile Ihres Browsers ein. Keinesfalls sollten Sie den Link aus der Mail in das Eingabefeld Ihres Browsers kopieren. Leider sind derartige Phishing-Mails nicht immer leicht zu erkennen. (HAB)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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